FAQ

Wie soll ich mein Kraut/ Kimchi am besten aufbewahren?
Unser Kimchi und unsere Krauts werden nicht pasteurisiert, d.h. sie bleiben roh und knackig und voller guter Milchsäurebakterien. Das heißt aber auch, dass sie sich am Besten bei kalten Temperaturen halten – also bitte im Kühlschrank aufbewahren (oder wer mutig ist an einem anderen kalten, dunklen Ort wie einem Keller z.B.).

Wie lange hält sich mein Kraut/Kimchi?
Wir geben unseren Krauts und Kimchis einen Monat Mindesthaltbarkeit nach Abschluss des Fermentationsprozesses, solange das Glas noch nicht geöffnet ist und es im Kühlschrank aufbewahrt wird. Das bedeutet allerdings nicht, dass es sich nicht noch deutlich länger halten kann, wir können es nur nicht mehr garantieren. Nutze am Besten deine Sinne um herauszufinden, ob es nach Ablauf des MHDs oder nach dem Öffnen noch gut ist: Ist Schimmel an der Oberfläche zu sehen, muss es leider in den Biomüll. Ist nichts auffälliges an der Oberfläche zu erkennen, riech mal dran. Riecht es wie vorher, ist es noch gut. Fauliges Kraut riecht so entsetztlich, dass niemand umhin kommen wird, das zu bemerken. Zum Glück kommt das sehr selten vor.
Generell ist es gut mit sauberem Besteck ins Glas zu gehen und danach alles Kraut wieder zurück unter die Flüssigkeitsoberfläche zu drücken.

Wie kann ich erkennen ob mein Kraut/Kimchi noch gut ist?
Das Kraut und Kimchi ist noch gut, wenn es leicht sauer und angenehm würzig riecht und an der Oberfläche kein Schimmel zu erkennen ist.

Mein Kraut/Kimchi kann für ein paar Stunden nicht gekühlt werden, ist das schlimm?
Nein, es macht gar nichts aus, wenn das Kraut oder Kimchi z.B. nach dem Einkauf eine Weile nicht gekühlt wird, denn zum Glück ist es durch die Besiedelung mit guten Milchsäurebakterien ein sehr stabiles und haltbares Produkt und muss nicht wie rohes Fleisch oder ähnliches behandelt werden. Wird das Kraut allerdings für mehrere Tage oder länger nicht gekühlt, leidet die Konsistenz (es wird weich) und wir können nicht mehr garantieren, dass es sich bis zum MHD hält.

Habt ihr eine Verzehrempfehlung?
Wenn dein Körper noch nicht an rohe fermentierte Lebensmittel gewöhnt ist, empfehlen wir dir ihn langsam daran zu gewöhnen und erstmal nur ca. einen Esslöffel Kraut oder Kimchi zu einer Mahlzeit am Tag zu essen. Ist dann alles gut, kannst du gerne mehr essen. Um gesundheitliche Vorteile durch das Kraut zu erzielen, ist es weniger wichtig große Mengen auf einmal zu essen, als vielmehr jeden Tag ein bisschen, etwa 2-3El zu einer Mahlzeit dazu.
Fette und schwere Speisen können übrigens besser verdaut werden und liegen nicht so schwer im Magen, wenn man etwas Kraut oder Kimchi dazu isst.

Für welche Ernährungsformen eignen sich eure Krauts?
Da unsere Produkte nur verschiedenes Gemüse, Gewürze und Salz enthalten, eignen sie sich für fast jede Ernährungsfrom – sie sind vegan, enthalten weder Gluten noch Laktose, sind roh und für Paleo geeignet. Wer allerdings eine Allergie gegen Inhaltsstoffe unserer Produkte hat oder eine Histaminüberempfindlichkeit sollte aufpassen.

Zu was kann ich euer Kraut und Kimchi essen?
Zu fast Allem! Wir geben zu, es eignet sich eher weniger für süße Gerichte, aber abgesehen davon gibt es viele Möglichkeiten: Ganz einfach zum Käsebrot, zu Spiegel- oder Rührei, zu Bratkartoffeln, im Burger, zur Reispfanne, zu Nudeln, mit Pellkartoffeln…
Hier findest du ein paar Rezeptideen →

Was ist mit der Lake, die am Ende noch im Glas übrig ist?
In der Lake sind noch viele gute Inhaltsstoffe – also eigentlich zu schade zum Wegkippen. Man kann die Lake zum Beispiel gut nutzen um Dressings, Suppen, Eintöpfen und anderen Gerichten noch einen würzigen Kick zu verpassen. Viele schätzen auch ein kleines Glas Lake als gesunden „Shot“. Sehr gut macht sich ein Schuss Kimchilake übrigens im Bloody Mary.

Wo kann man euer Kraut und Kimchi kaufen?
Momentan gibt es unsere Krautvarianten in verschiedenen Bioläden in Leipzig – auf dieser Karte sind alle Verkaufsstellen eingezeichnet. An einem überregionalen Verkauf sind wir gerade dran!

Was ist überhaupt Fermentation?
Unsere trockene Definition lautet: Umwandlung von Lebensmitteln mit Hilfe von Mikroorganismen. Darunter kann man sich vielleicht erst mal nicht viel vorstellen, aber vermutlich hat fast jeder der dies liest, in den letzten Tagen fermentierte Lebensmittel zu sich genommen: Joghurt ist zum Beispiel ein fermentiertes Lebensmittel, bei dem verschiedene Milchsäurebakterien aus Milch Joghurt herstellen. Beim Sauerkraut und Kimchi sind auch Milchsäurebakterien (allerdings andere) für die Fermentation verantworlich – die sogenannte Milchsäuregärung. Es gibt eine ungeheure Vielfalt von fermentierten Lebensmittel, denn jede Kultur hat verschiedene Formen und Varianten der Fermentation für sich entdeckt. Andere bei uns bekannte fermentierte Lebensmittel sind z.B. Käse, Bier, Wein, Sauerteigbrot, Sojasauce, Kakao und Kaffee (mit Ausnahmen), Kefir, Salzgurken und Salami.

Ich möchte lieber selber Sauerkraut und Kimchi machen.
Toll! Wir geben übrigens auch Workshops, wo du alles nötige dazu lernst, inklusive Hintergrundwissen, Kostproben und praktischem Teil. Übrigens auch nicht nur zu Sauerkraut und Kimchi. Hier gibt es mehr Infos →